Seit 1910 in Österreich - seit 1946 auch in der Steiermark im Hilfseinsatz: Erstmals in der Geschichte der Organisation wird die Krebshilfe auf steirischem Boden von einer Frau als Präsidentin geleitet. Welche - und das ist die zweite aktuelle Nachricht - eine weitere Hochkaräterin als ihre Stellvertreterin gewinnen konnte. Wir heißen die beiden Damen an der Spitze herzlich willkommen!
Die Melanom-Expertin Priv.-Doz. Dr. Erika Richtig (Univ.-Hautklinik Graz; im Bild rechts), die seit Mitte der 1990er Jahre dem ehrenamtlichen Vorstand der Krebshilfe Steiermark angehört und seit vier Jahren als Vizepräsidentin fungiert, ist ganz nach oben gerückt. Seit Anfang Juli leitet sie die Geschicke unserer gemeinnützigen Hilfsorganisation als Präsidentin.
Auch als Vizepräsidentin tritt eine in der onkologischen Szene bestens bekannte Fachfrau in Erscheinung: Niemand Geringere als die Leiterin der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie Graz, Univ.-Prof. Dr. Karin Sigrid Kapp, steht ihrer Kollegin Richtig ab sofort mit Rat und Tat zur Seite.
"Wir sind beide uneingeschränkt überzeugt von der traditionsreichen, gemeinnützigen Idee der Krebshilfe und werden versuchen, unser spezielles Fachwissen zum Nutzen unserer Bevölkerung einzubringen. Vor allem in der kostenlosen Beratung und Betreuung von KrebspatientInnen und ihren Familien wollen wir die Krebshilfe Steiermark noch besser regional vernetzen und verankern." lautet ein erstes Credo der beiden hoch kompetenten Ärztinnen.
Es hat schon Tradition: Jede(r) Krebshilfe-Präsident(in) bringt seine/ihre persönlichen medizinischen Leidenschaften in besonderem Maße ins Amt ein. Dass die Hautkrebsvorsorge in den nächsten Jahren in der Steiermark zusätzliche Impulse erhalten könnte, darf daher als durchaus wahrscheinlich gelten...